SUP-Boards und Zubehör
Diese Kategorie fasst aufblasbare und feste SUP-Boards zusammen sowie das, was zum Board gehört: Paddel, Pumpen, Finnen, Leashes, Sitze und Taschen. Das Board wählt man nach dem Volumen in Litern, denn ein Liter trägt etwa ein Kilogramm, und Anfängern wird das Doppelte ihres Gewichts empfohlen. Aufblasbare Boards halten ihre Form dank der Drop-Stitch-Konstruktion und des richtigen Drucks, der bei den meisten Modellen zwischen fünfzehn und zwanzig psi liegt. Die Leash wählt man dagegen nach dem Gewässer und nicht nach dem Board, und im fließenden Wasser ist die Fußgelenksleash lebensgefährlich.
SUP-Boards und Zubehör
Ein SUP-Board ist ein Brett, auf dem man steht und mit einem einzigen langen Paddel paddelt. Du findest hier aufblasbare Boards, die sich in einen Rucksack packen lassen, und feste aus Laminat oder Epoxid, dazu Paddel, Pumpen, Finnen, Leashes, Sitze und Reparatursets. Die aufblasbaren machen den größten Teil des Angebots aus, denn sie passen ins Auto und in den Keller, und einen Schlag gegen einen Stein stecken sie besser weg als Laminat. Die Unterschiede zwischen ihnen liegen aber nicht in der Farbe, sondern im Volumen, im Druck, im Aufbau und darin, welche Leash du zum Board kaufst.
Die Größe eines Boards wird in Litern Volumen angegeben und nicht in der Länge, denn gerade das Volumen bestimmt die Tragfähigkeit. Grob gilt, dass ein Liter ein Kilogramm trägt, ein achtzig Kilo schwerer Mensch braucht also ein Board von rund achtzig Litern, damit es überhaupt schwimmt. Damit man darauf stehen und paddeln kann, multipliziert ein Anfänger sein Gewicht mit zwei, ein leicht Fortgeschrittener mit eins Komma vier, und einem erfahrenen Fahrer genügt ein Wert nahe seinem eigenen Gewicht. In die Rechnung gehört auch, was du auf das Board lädst, Rucksack, Hund oder Kind zählen also genauso wie du.
Ein aufblasbares Board hält seine Steifigkeit nur durch Druck und Drop-Stitch-Konstruktion, also durch Tausende Fäden, die die obere mit der unteren Schicht verbinden. Die meisten Boards werden auf fünfzehn bis zwanzig psi aufgepumpt und manche vertragen auch fünfundzwanzig, doch unter zehn bis zwölf ist das Board weich und gibt bei jedem Schritt nach. Das Manometer an der Pumpe ist deshalb kein Zubehör, sondern die einzige Möglichkeit zu erkennen, dass das Board fertig ist, denn den Unterschied zwischen zwölf und sechzehn psi ertastet man nicht. In der Sonne steigt der Druck zudem von selbst, ein aufgepumptes Board lässt man daher nicht am heißen Ufer liegen.
Die Leash wählt man nach dem Gewässer und nicht nach dem Board, und das ist das Einzige in dieser Kategorie, wo die falsche Wahl tötet. Auf dem Meer und auf stehendem Wasser ist die Fußgelenksleash in Ordnung, denn sie hält das Board bei dir, und das dient dann als großer Schwimmkörper. Im fließenden Wasser ist sie dagegen lebensgefährlich: Verhakt sich die Leine, hält dich die Strömung unter Wasser, und an das Fußgelenk kommst du gegen die Strömung nicht heran. So starben 2021 am Fluss Cleddau in Wales vier Teilnehmer einer geführten Tour, die bei Hochwasser über ein Wehr fuhr, nimm an den Fluss deshalb eine Hüftleash mit Schnellauslösung mit, die du mit beiden Händen erreichst.
Bei aufblasbaren Boards entscheidet über Gewicht und Preis die Zahl der Schichten. Einlagige sind am günstigsten und am leichtesten, zweilagige steifer und robuster, aber auch ein paar Kilo schwerer, denn die zweite Schicht wird auf die erste geklebt. Die Fusion-Bauweise verbindet die Schichten mit Hitze und Druck statt mit Kleber, bietet also die Steifigkeit eines zweilagigen Boards bei einem Gewicht näher am einlagigen, und entsprechend fällt auch der Preis aus.

