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Boote und Bootsausrüstung

In dieser Kategorie liegen Schlauchboote und die Technik dazu: Antriebe, Steuerung, Pumpen, Elektronik und Einstiegsleitern. Das Schild am Boot nennt die Entwurfskategorie, die höchste Personenzahl und die höchste Motorleistung, und das ist eine Obergrenze, keine Empfehlung. Der Boden entscheidet, ob man im Boot stehen kann, und ein aufblasbares Air Deck wird auf ein Vielfaches des Schlauchdrucks gepumpt. Und Achtung bei zwei verschiedenen Pumpen: Die Luftpumpe füllt die Schläuche, während die Lenzpumpe Wasser aus der Bilge pumpt.

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Boote und Bootsausrüstung

In diese Kategorie gehören Schlauchboote und die Technik, mit der sie ausgerüstet werden: Antriebe, Steuerung, Pumpen, Elektronik und Einstiegsleitern. Westen, wasserdichte Säcke und Paddel liegen bei den Wassersportarten; hier geht es um das Boot selbst. Das Material der Schläuche ist entweder PVC, das geschweißt wird und billiger ist und dessen Nähte besser halten als geklebte, oder Hypalon, also CSM, das geklebt wird und Sonne und Hitze deutlich besser verträgt. Und die Leiter sieht nach Zubehör aus, bis du versuchst, aus dem Wasser ins Boot zurückzukommen, wo du dich von nichts abstoßen kannst.

Das Erste, was du am Boot liest, ist das Schild mit der Entwurfskategorie. In der Europäischen Union trägt es jedes Sportboot von zweieinhalb bis vierundzwanzig Metern, und neben der Kategorie findest du darauf die höchste Personenzahl und die höchste Motorleistung. Die Kategorie C rechnet mit Wasser, auf dem der Wind Stärke sechs und die Welle zwei Meter erreicht, also mit Küste, großen Buchten, Seen und Flüssen. Die Kategorie D gilt für geschützte Gewässer, also Wind bis Stärke vier und Wellen bis dreißig Zentimeter, ausnahmsweise einen halben Meter von einem vorbeifahrenden Boot.

Das Zweite ist der Boden, denn er entscheidet, ob man im Boot stehen kann und wie gut die Kraft des Motors ankommt. Ein aufblasbares Air Deck wird auf etwa achthundert Millibar gepumpt, also mehr als das Dreifache dessen, was die Schläuche selbst mit zweihundert bis zweihundertfünfzig Millibar aushalten. Ein Lattenboden aus Querlatten ist leichter und schneller zusammengelegt, unter den Füßen aber weicher. Ein fester Boden aus Sperrholz oder Aluminium ist am steifsten; bezahlt wird das mit Gewicht und mit Zeit beim Aufbau.

Das Dritte ist der Antrieb, und die Zahl auf dem Schild ist auch hier eine Obergrenze, keine Empfehlung. Verbrennungsmotoren werden in PS angegeben, elektrische in Pfund Schub, direkt vergleichen lassen sie sich also nicht. Für den Elektromotor gilt die grobe Regel von zwei Pfund Schub je hundert Pfund beladenem Boot, und je höher die Spannung, desto niedriger die Stromaufnahme bei gleichem Schub. Auch die Steuerung ist nicht selbstverständlich, denn ein kurzes Boot lenkst du mit der Pinne direkt am Motor, ein längeres dagegen mit einer Konsole mit Steuerrad und Seilzügen.

Die letzte Gruppe ist Elektronik und Pumpen. Bootslautsprecher und -radios haben eine IP-Schutzart und UV-stabilisierte Kunststoffe, denn ein Autoradio übersteht Sonne und Salzgischt keine Saison, und ein UKW-Seefunkgerät ist zudem eine Funkstelle, für die du in den meisten europäischen Ländern ein Betriebszeugnis brauchst. Und die Pumpen sind zwei verschiedene Dinge: Die Luftpumpe füllt die Schläuche, während die Lenzpumpe mit Schwimmerschalter Wasser aus der Bilge pumpt und von allein anspringt.