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Kajaks, Kanus und Paddel

In dieser Kategorie liegen aufblasbare Kajaks für zwei bis drei Personen, Doppelpaddel aus Karbon und dazu eine Sicherungsleine, Rutenhalter und eine Pumpe. Die Paddellänge richtet sich nicht nur nach der Körpergröße, sondern vor allem nach der Breite des Kajaks, denn über einen breiten Rumpf musst du weiter zum Wasser greifen. Der geteilte Schaft erlaubt außerdem, die Blätter gegeneinander zu verdrehen, sodass das angehobene Blatt den Wind schneidet, statt ihn zu fangen. Und in die Zuladung zählen Besatzung und Gepäck zusammen, also plane eine Reserve ein.

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Kajaks, Kanus und Paddel

In dieser Kategorie liegen aufblasbare Kajaks, Doppelpaddel und das Zubehör dazu, also eine Sicherungsleine, Rutenhalter, Spanngurte und eine Pumpe. Kajak und Kanu unterscheiden sich im Sitz und im Paddel: im Kajak sitzt du tief mit den Beinen nach vorn und nimmst ein Doppelpaddel, im Kanu kniest du oder sitzt höher auf einer Bank und nimmst ein Stechpaddel mit nur einem Blatt. Ein aufblasbares Kajak besteht aus zwei Seitenschläuchen und einem Boden dazwischen und hält aufgeblasen die Form eines langen schmalen Boots. Zusammengepackt passt es in einen Rucksack, du fährst es also im Kofferraum und brauchst keinen Dachträger.

Zuerst die Paddellänge nach der Breite des Kajaks. Die Tabellen der Hersteller tragen auf der einen Achse die Breite des Boots und auf der anderen die Körpergröße des Paddlers auf, und erst ihr Schnittpunkt ergibt die Länge. Ein kurzes Paddel stößt an die Seiten des Decks und zwingt dich, dich zur Zugseite zu neigen, und ein langes setzt du weit vom Bug entfernt ins Wasser, sodass du Kraft verlierst und das Boot wegdreht. Über sechzig Zentimeter Breite geht es ein Stück nach oben, bei einem Kajak von achtundsiebzig Zentimetern Breite greifst du also eher zum oberen Ende der Spanne von zweihundert bis zweihundertdreißig Zentimetern.

Das Zweite ist die Verdrehung der Blätter, die jeder geteilte Schaft kann. Die Verbindung in der Mitte erlaubt, die beiden Blätter nicht in eine Ebene zu stellen, sondern in einen Winkel von null bis neunzig Grad, wobei sechzig die häufigste Wahl ist. Der Sinn ist der, dass das angehobene Blatt den Wind mit der Kante schneidet, statt ihn mit der Fläche zu fangen, und bei Gegenwind merkst du das sofort. Früher gab man glatte neunzig Grad, doch eine so große Drehung des Handgelenks brachte Ärger mit den Sehnen, und deshalb ist man davon abgekommen.

Das Dritte ist die Zuladung, zu der auch das Gepäck gehört. Die angegebene Zahl, also hundertachtzig, zweihundertzehn oder zweihundertfünfzig Kilo, ist die Summe aus Besatzung, Paddeln, Westen und allem anderen, was du mitnimmst. Je näher du am Maximum bist, desto tiefer sitzt das Boot und desto weniger Freibord bleibt, sodass über den Rand mehr Wasser kommt und das Boot schlechter dreht. Deshalb rechnet man üblicherweise mit etwa zwei Dritteln und auf unruhigem Wasser mit noch weniger.

Zuletzt der feste Boden gegenüber dem weichen. Ein weicher Boden gibt unter dem Gewicht in der Mitte nach, sodass ein Teil jedes Zuges in das Biegen des Boots geht statt in die Fahrt. Ein verstärkter Boden hält den Rumpf gerade, sodass das Boot besser die Richtung hält und bei gleichem Aufwand schneller fährt.