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City-E-Bikes

Das City-E-Bike ist auf den täglichen Weg zur Arbeit, auf aufrechte Sitzhaltung und tiefen Einstieg gebaut, nicht aufs Gelände. Die Rahmengröße richtet sich nach der Körpergröße und der Laufraddurchmesser danach, ob du ruhigeren Lauf oder wendigere Kurven willst. In der Europäischen Union darf ohne Zulassung nur ein Rad bis 250 W und 25 km/h auf den Radweg und auf die Straße. Die tatsächliche Reichweite ergibt sich aus Wattstunden, nicht aus der Zahl in der Anzeige.

City-E-Bikes

Das City-E-Bike löst den Weg zur Arbeit, den Einkauf und die Runde auf dem Radweg, also das Fahren auf festem Belag und im Verkehr. Verkauft werden vor allem Achtundzwanzig- und Sechsundzwanzigzöller, beide mit Federgabel, Scheibenbremsen und sieben Gängen. Sieben Gänge reichen für Stadtanstiege, weil den größten Teil der Last der Motor übernimmt und die Schaltung nur die Trittfrequenz nachjustiert. Vom Mountainbike oder Faltrad unterscheidet sich das City-E-Bike dadurch, dass es ab Werk Gepäckträger, Schutzbleche und Licht hat, man kann also sofort losfahren.

Zuerst werden Rahmengröße und Einstieg gewählt, denn eine falsche Rahmenhöhe lässt sich durch Verschieben des Sattels nicht ausgleichen. Für eine Körpergröße unter 170 Zentimetern passen eher Sechsundzwanzigzöller, über 175 Zentimetern die Achtundzwanziger, die auf langer Strecke ruhiger laufen. Den tiefen Einstieg ohne Oberrohr schätzt du, wenn du im Mantel oder im Rock aufsteigst oder wenn dir die Hüfte wehtut. Die aufrechte Sitzhaltung mit höherem Vorbau schont Handgelenke und Rücken, kostet aber bei Gegenwind mehr Energie als die zum Lenker gebeugte Haltung.

In der Europäischen Union gilt nur eine Maschine bis 250 W und 25 km/h als Fahrrad, bei der der Motor nur beim Treten hilft. City-E-Bikes mit 250-W-Motor halten diese Grenze ein und dürfen ohne Zulassung auf den Radweg und auf die Straße. Das Modell mit 1000 W und 42 km/h hält sie nicht ein, gehört also auf Privatgrund oder muss als Kraftfahrzeug zugelassen und versichert werden. Es zählen die Dauernennleistung auf dem Motorschild und die Regeln des Landes, in dem du fährst, nicht das, was in der Anzeige steht.

Die Reichweite ergibt sich aus Wattstunden, also aus Spannung mal Kapazität, und die Zahl aus der Anzeige wird auf der niedrigsten Unterstützungsstufe mit leichtem Fahrer gemessen. Ein Akku mit 36 V und 13 Ah hat 468 Wh, einer mit 43,2 V und 13 Ah hat 562 Wh und einer mit 48 V und 17,5 Ah hat 840 Wh. Ein City-E-Bike verbraucht in der Ebene und bei mittlerer Unterstützung rund 8 bis 12 Wh pro Kilometer. Daraus ergeben sich etwa 39 bis 58 Kilometer beim 468-Wh-Akku und 47 bis 70 Kilometer beim 562-Wh-Akku, nicht die beworbenen 120.

Die Ausstattung für den Verkehr entscheidet darüber, ob du das Rad auch im November nimmst oder nur im Sommer. Licht, Schutzbleche, Gepäckträger und ein fester Ständer gehören von Anfang an ans City-E-Bike, denn an ein E-Bike mit im Rahmen verlegten Kabeln lassen sie sich schwerer nachrüsten als an ein normales Rad. Ein E-Bike wiegt um die fünfundzwanzig Kilo, braucht also einen breiteren Ständer, und beim Schloss rechne mit gehärteter Kette oder Bügelschloss, nicht mit einem Drahtseil.