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Leitungsschutzschalter für den Sicherungskasten

Leitungsschutzschalter schützen die Stromkreise in Wohnung und Haus vor Überlast und Kurzschluss und unterbrechen im Fehlerfall selbstständig den Strom. Zur Auswahl stehen modulare Leitungsschutzschalter für 35-mm-Hutschienen mit verschiedenen Nennströmen, darunter kompakte 1P+N-Ausführungen, die im Verteiler nur die Breite eines einzigen Moduls belegen.

Leitungsschutzschalter für den Sicherungskasten

Jeder Leitungsschutzschalter hat einen Nennstrom, meist zwischen 6 und 32 A, bei dessen dauerhafter Überschreitung er den Stromkreis abschaltet. Der Wert richtet sich nach dem Leiterquerschnitt und den angeschlossenen Verbrauchern und darf nie höher sein, als die Leitung sicher verträgt. Lichtstromkreise werden meist mit niedrigeren Werten abgesichert, Steckdosenkreise und leistungsstarke Geräte mit höheren.

Die Auslösecharakteristik bestimmt, wie der Schalter auf einen kurzen Stromstoß reagiert. Charakteristik B eignet sich für übliche Hausinstallationen mit Leuchten und Steckdosen, Charakteristik C für Stromkreise mit Motoren, Pumpen oder Kompressoren, die beim Anlauf kurzzeitig mehr Strom aufnehmen. Der Kipphebel zeigt zugleich an, ob der Stromkreis eingeschaltet ist, und dient zum manuellen Abschalten bei Reparaturen.

Ein Leitungsschutzschalter schützt die Leitung, nicht aber Personen vor einem Stromschlag. Dafür ist der FI-Schutzschalter da, oder ein Gerät, das beide Schutzfunktionen vereint. Montage und Austausch im Verteiler überlassen Sie einer Elektrofachkraft und schalten vor dem Eingriff den Hauptschalter ab.