Kreissägen
Eine Kreissäge zieht einen geraden Schnitt durch Holz, Sperrholz und Laminatplatten schneller und genauer als jede von Hand geführte Säge. Der Sägeblattdurchmesser bestimmt die Schnitttiefe, die Zähnezahl entscheidet darüber, ob der Schnitt schnell oder sauber ausfällt. Ein bürstenloser Motor hält länger, erwärmt sich weniger und holt aus demselben Akku mehr Schnitte heraus. Akkusägen werden oft als Solo-Gerät ohne Akku verkauft, deshalb lohnt der Blick auf die Plattform des Herstellers.
Kreissägen
Eine Kreissäge zieht einen geraden Schnitt schneller und genauer als jede von Hand geführte Säge und gehört deshalb zur Grundausstattung der Werkstatt. Sie eignet sich zum Ablängen von Kanthölzern und zum Zuschnitt von Sperrholz, OSB-Platten und beschichteten Elementen. Netzmodelle laufen zeitlich unbegrenzt, Akkugeräte kommen ohne Verlängerungskabel aus und bewähren sich auf der Baustelle wie im Garten. Viele Akkusägen werden als Solo-Gerät ohne Akku verkauft, was für den günstiger ausfällt, der bereits eine Plattform zu Hause hat.
Der Sägeblattdurchmesser bestimmt, wie tief die Säge schneidet, und wird zusammen mit der maximalen Schnitttiefe im rechten Winkel angegeben. Ein Blatt mit 150 mm schafft rund 50 mm, die üblichen 165 bis 190 mm kommen auf 55 bis 70 mm, und Maschinen mit 235-mm-Blatt trennen auch ein Kantholz. Kleinere Sägen sind dafür leichter und lassen sich einhändig besser führen. Zum Durchmesser gehört immer die Aufnahmebohrung, meist 20 oder 30 mm, die auf die Spindel passen muss.
Über die Schnittqualität entscheidet die Zähnezahl, und die richtet sich nach dem Material. Ein Blatt mit zwanzig bis vierzig Zähnen schneidet schnell und grob, was zu Massivholz und Bauholz passt. Blätter mit sechzig und mehr Zähnen kommen langsamer voran, hinterlassen aber eine saubere Kante auf Laminat, Sperrholz und furnierten Platten. Zähne mit aufgelöteten Hartmetallplättchen halten um ein Vielfaches länger als eine einfache Stahlverzahnung.
Ein bürstenloser Motor hat keine Kohlebürsten, die sich abnutzen könnten, hält also länger und erwärmt sich weniger. Bei Akkusägen holt er zudem aus demselben Akku spürbar mehr Schnitte heraus als ein klassischer Motor mit Kommutator. Der Akku richtet sich nach der Plattform des Herstellers und lässt sich zwischen Marken nicht austauschen. Bei Angeboten mit dem Zusatz ohne Akku lohnt deshalb die Prüfung, zu welchem System das Gerät passt.
Die Schnitttiefe wird so eingestellt, dass das Blatt nur drei bis fünf Millimeter unter dem Werkstück heraussteht, was die Gefahr von Rückschlag und ausgerissenen Unterkanten senkt. Das Neigen der Grundplatte bis fünfundvierzig Grad erlaubt den Gehrungsschnitt, Parallelanschlag oder Führungsschiene halten die Säge in der Spur. Die untere Blattschutzhaube muss frei in die geschlossene Stellung zurückkehren, und der Absaugstutzen führt den größten Teil der Späne aus dem Schnitt.