SUP-Boards
Diese Kategorie enthält die Boards selbst ohne Zubehör, aufblasbare wie feste. Die erste Wahl liegt genau dazwischen: Das aufblasbare passt in einen Rucksack und prallt vom Stein ab, das feste ist steifer und schneller, braucht aber Platz und nimmt leichter Schaden. An der Nose erkennst du danach, wofür das Board gebaut ist: eine runde steht für ein Allround-Board, eine spitze für Touring oder Race. Der Rest entscheidet sich unter Wasser und auf dem Deck, also an den Finnen, den D-Ringen und dem Pad.
SUP-Boards
Die Boards in dieser Kategorie reichen vom Allrounder bis zum Raceboard und vom kürzesten bis zum vierzehn Fuß langen. Du findest hier aufblasbare und feste, einsitzige und solche, auf die ein Erwachsener mit Kind oder mit Hund passt. Sie unterscheiden sich in Form, Länge, Breite, Zahl der Finnen und darin, wie viel du auf dem Deck festzurrst. Paddel, Pumpen und Leashes liegen in der übergeordneten Kategorie; hier geht es um das Board selbst.
Die erste Entscheidung lautet aufblasbar oder fest, und dabei geht es nicht in erster Linie um den Preis. Das aufblasbare passt in einen Rucksack, fährt im Kofferraum mit, übersteht einen Schlag gegen einen Stein und überwintert auf dem Balkon. Das feste aus Epoxid oder Laminat ist steifer, läuft also bei gleicher Zugkraft schneller und überträgt die Energie besser ins Wasser, verlangt aber einen Dachträger und einen trockenen Platz. Der Unterschied zeigt sich auch nach einem Unfall: Beim festen Board bricht die Schale durch, das aufblasbare schrammt meist nur.
Die Form der Nose verrät schon vor der Beschreibung, wofür das Board gebaut ist. Eine runde oder abgerundete steht für einen Allrounder für ruhiges Wasser und leichte Wellen, breiter und fehlerverzeihend. Die spitze gehört zum Touring, meist zwischen elfeinhalb und vierzehn Fuß, denn ein längeres und schmaleres Board hält die Spur, du machst also weniger Korrekturschläge. Das Raceboard geht noch weiter und bezahlt das beste Gleiten mit der geringsten Anfangsstabilität, auf der ein Anfänger nicht stehen bleibt.
Unter Wasser entscheidet die Finnenbestückung, und meist gibt es drei Varianten. Eine einzelne große Mittelfinne setzt den geringsten Widerstand entgegen und läuft am schnellsten, hält die Spur aber schlechter, wenn sie nicht tief genug ist. Die Anordnung zwei plus eins ergänzt zwei kleine Seitenfinnen, die bei Stabilität und Spurtreue helfen, und ist am vielseitigsten. Für flaches Wasser und für den Fluss gehört eine flexible Finne ans Board, die sich beim Aufprall biegt statt zu brechen, und bei werkzeuglosen Klickfinnen rechne damit, dass ein harter Schlag von hinten sie lösen kann.
Auf dem Deck entscheiden das Pad und die Anordnung der D-Ringe. Die vorderen Ringe halten das Gummiseil für Rucksack und Jacke, die mittleren erlauben es, einen Kajaksitz anzuschnallen, und der Ring an der Nose dient zum Schleppen eines zweiten Boards. Das Pad ist am nützlichsten, wenn es lang ist, denn nur dann kommst du nach hinten und drehst das Board auf der Stelle, während dich ein kurzes Stück Pad unter den Füßen nicht bis zum Heck lässt.